Gesundheitsförderung und Gesundheitsbildung

In Wertestudien wird häufig zum Ausdruck gebracht, dass Gesundheit das bedeutendste Gut für uns Menschen ist. Wir alle wollen gesund am sozialen Leben teilnehmen können und uns sozusagen auf unsere Ressource Gesundheit stützen. Am deutlichsten kommt das zum Ausdruck, wenn sie fehlt, wir also krank sind. Krank sein hat immer Auswirkungen auf das psychische Erleben und impliziert oft Schmerz, Angst, Sorge, Isolation und Hilflosigkeit. Gesundheit ist das Fundament für individuelles Glück und Zufriedenheit und auf kollektiver Ebene für eine funktionierende Gesellschaft.

Eine Studie über das Gesundheitsverhalten und –empfinden von Schulkindern der WHO aus dem Jahr 2006 (Health Behaviour of Schoolaged Children) zeigt, dass mit höherem Alter das individuelle Empfinden über den Gesundheitszustand stark abnimmt. Nur 40,3% der 15-jährigen Burschen sagen, dass sie ihren Gesundheitszustand als ausgezeichnet beschreiben würden. Bei den Mädchen sind es tragischer Weise nur 23,6%. Jeder zehnte Bursche und sogar jedes dritte Mädchen klagt mehrmals wöchentlich oder täglich an zwei oder mehreren Symptomen wie Kopfschmerzen, Magen/Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, allgemein schlechtes Befinden, Gereiztheit, Nervosität, Schlafstörungen, Müdigkeit/Erschöpfung zu leiden. Jeder Fünfte ist zumindest übergewichtig, jeder zehnte schwer adipös.

Im Projektfeld Healthy Kids _ Gesundheitsförderung und Gesundheitserziehung für Kinder und Jugendliche wollen wir im Sinne des Public Health Ansatzes zu einer Verbreitung des salutogenetisches Gedankens beitragen. Wir wollen mit den Kindern und Jugendlichen im präventiv-medizinischen Sinn zur Erhaltung ihrer Gesundheit und ihres Wohlbefinden arbeiten. Zum einen sind bewusstseinsbildende und spezifische kompetenzbildende Maßnahmen vorgesehen. Zum anderen wollen wir konkrete Bewegungsangebote schaffen, mit der die TeilnehmerInnen Freude an der Bewegung gewinnen sollen.

„Gesundheit ist nicht Alles, aber ohne Gesundheit ist Alles Nichts.“