Gewalt- und Suchtprävention
Die Situation in Österreichs Schulen um die Gewalt- und Suchtproblematik ist nach wie vor ernst zu nehmen. „Komatrinkende“ Kinder und Jugendliche und zu viele Drogenopfer zeigen, dass bei den Schwächsten unserer Gesellschaft besonderer Handlungsbedarf gegeben ist. Ansatzpunkte sind personale und soziale Schutzfaktoren, die zum einen mit den Kindern gemeinsam zu entwickeln sind und, die in Form von Rahmenbedingungen von uns geschaffen werden müssen. Besonders wichtig dazu ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, dem eigenen Selbstwert und Selbstbild, und dem zur Verü̈gung stellen von stabilen und fördernden Beziehungen. Aufzubauen sind Kompetenzen rund um Beziehungs-, Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit, die verbunden mit ausreichend Zuversicht, Eigenaktivität und Risikobewusstsein ein gesundes Genuss- und Erlebnisempfinden ermöglichen.