... zum Konzept des VereinEP

Unser Konzept geht davon aus, dass Erlebnisse die stärkste pädagogische Kraft darstellen (vgl. hierzu Oelkers 1995). Im Gegensatz zu Ereignissen stellen Erlebnisse Situationen dar, die vom Individuum einen besonderen Bedeutungsgehalt zugeschrieben bekommen und durch den biographischen Bezug eine spezielle individuell, emotionale Betonung erlangen. Instrumentalisiert stellen Erlebnisse so die nachhaltigsten Lernanlässe dar, da sie in ihrer Ganzheitlichkeit die Lernenden fordern. 

Während sich traditionelle erlebnispädagogische Konzepte überwiegend auf den Lernraum Natur (Outdoor) stützen, definieren wir Erlebnispädagogik im weiten Sinne mit Lernarrangements, die durch eine starke Handlungsorientierung in ihrer Ausgestaltung das „ganze Kind“, den „ganzen Jugendlichen“ fordern und als Lernanlässe zu tragfähigen individuellen Interpunktionen des Erfahrungsstroms führen. Diese bedeutsamen Erfahrungen prägen Einstellungen, Meinungen und schließlich auch biographisch relevante Entscheidungen.

Der ideelle, gemeinnützige Verein Erlebnispädagogik schafft für seine Zielgruppe physische, psychische und soziale Herausforderungen, die als spannende, lehrreiche und unterhaltsame Erlebnisse wesentliche Anknüpfungspunkte für Lernen und Entwicklung entfalten. Kinder und Jugendliche sollen mit unserer Unterstützung eine breite Auswahl an Möglichkeiten bekommen, die es ihnen erlauben, sich mit den unterschiedlichsten Dingen auseinander zu setzen und für sich jeweils das Richtige auswählen zu können.